Der Schleiertanz gilt als Fantasietanz ohne historischen Hintergrund. Er stammt ursprünglich aus dem 18.Jahrhundert aus den USA und Europa. Als erste berühmte Darstellerin des Schleiertanzes gilt die Amerikanerin Loiu Fuller. Samia Gamal führte in Kairo, inspiriert durch die russische Tanzlehrerin Anna Ivanova einen Schleiertanz auf, um ihre Haltung und Armführung zu verbessern. Die Musik zum Schleiertanz wird von den Tänzerinnen individuell nach Tanzausdruck ausgewählt. Die Form des Schleiers ist dabei rechteckig oder halbrund. Inzwischen wird der Schleier als „traditionelles“ Accessoire im orientalischen Tanz angesehen. Er präsentiert sich mit verschiedenen Drehungen und Schwüngen. Weiterentwickelt wurde er als Doppelschleiertanz. Er eignet sich als Solotanz oder Gruppentanz.
Eine weitere Variante ist der Tanz mit dem Isis-Schleier. Dabei handelt es sich um einen plissierten Schleier, der am Hals befestigt wird und mit Hilfe von Stöcken, als Verlängerung der Arme benutzt wird. Der Tanz mit den Isis-Schleiern birgt eine hohe Eleganz. Die Tänzerin gleicht einem engelhaften Wesen oder einem wunderschönen Schmetterling.
Mit unserem Kostüm lassen wir Cleopatra und die Zeit des alten Ägyptens wieder auferstehen.
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